Entspannende Lavendel-Badekugeln

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beruhigende Lavendel-Badekugeln

Nachdem ich letzte Woche Rosen-Badekugeln gemacht habe, wollte ich unbedingt auch einmal Lavendel-Badekugeln ausprobieren. Natürlich wieder mit veganen, natürlichen Zutaten und nicht allzu teuer 🙂

Nach einem anstrengenden Tag gibt es kaum etwas besseres als ein Lavendel-Bad. Lavendel duftet nicht nur angenehm, sondern wirkt beruhigend, ausgleichend und entspannend, weswegen es einen ruhigen Schlaf unterstützt. (Das verdanken wir den bekanntesten förderlichen Inhaltsstoffen Linalool, Linalylacetat, Kampfer und Cineol.) Neben den tollen Eigenschaften auf die Psyche, ist Lavendel auch für Haut und Haar eine Wohltat. Bei der Behandlung von Wunden, der Narbenbehandlung und auch bei Hautirritationen kann Lavendel seine Wirkung beweisen. Auch um Mücken abzuwehren, Mückenstiche abzuschwellen und Juckreiz zu behandeln, wird Lavendel empfohlen. Neben Lavendel ist auch Olivenöl in den Badekugeln enthalten. Das Öl pflegt die Haut sehr, sodass man sich nach dem Baden nicht mal mehr eincremen muss. Olivenöl gibt der Haut Spannkraft und Elastizität, macht sie damit und weich und beugt Faltenbildung vor.

 

Falls ihr 10 Minuten Zeit habt und Lust auf sprudelnden Badespaß, dann legt euch folgende Zutaten für 4-5 Badekugeln (je nach Durchmesser) zu:

– 3-4 EL Olivenöl

– 3-4 Tropfen Lavendelöl (ich nehme 100%iges ätherisches Öl, bio)

– 25g Speisestärke

– 125g Natron (Natriumhydrogencarbonat)

– 2 EL Lavendel, getrocknet (selbst trocknen oder in der Apotheke kaufen)

– 50g Ascorbinsäure, pulverförmig (Vitamin C)

– evtl. Lebensmittelfarbe (pulverförmig eignet sich am besten)

Außerdem braucht ihr einen Esslöffel und eine Schüssel zum Rühren.

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Zutaten zur Herstellung der Badekugeln

Zu allererst sollten alle verwendeten Utensilien vor der Verwendung mit Alkohol gereinigt werden. Die Ascorbinsäure, das Natron und die Speisestärke werden miteinander gestreut und miteinander vermischt (Natron und Ascorbinsäure bringen das Badewasser übrigens zum sprudeln).

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Gemisch aus Natron, Ascorbinsäure und Stärke

Anschließend wird das Olivenöl zu der Ascorbinsäure, dem Natron und der Speisestärke gegeben und gut untergemischt.

Damit die Badekugeln nicht nur sprudeln, sondern auch gut riechen und aussehen, darf das ätherische Öl, der Lavendel und bei Bedarf die Lebensmittelfarbe (ich habe keine Lebensmittelfarbe verwendet) hinzu. Die Masse muss gut durchgeknetet werden und sollte sich wie leicht feuchter Sand aus einem Sandkasten anfühlen.

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Olivenöl, Lavendel und ätherisches Öl

Nun die Herausforderung, bevor du deine fertigen Badekugeln in den Händen hälst: das Formen der Kugeln (bei den ersten Malen braucht man etwas Geschick, also nicht wundern, wenn die Kugeln immer wieder auseinander fallen). Mit genügend Druck wird die Form der Kugeln irgendwann richtig hübsch. Zur Hilfe kann auch einen Eisschaber verwendet werden.

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für die Sinne: die fertigen Badekugeln

Jetzt sollten die Badekugeln einige Tage an einem trockenen Ort austrocknen und sich auf das anstehende Badewasser vorbereiten können 🙂 Ein angenehmes Baden wünsche ich!

 


Ich bin keine Kosmetikerin oder Medizinerin, sondern teile auf meinem Blog Rezepte, die ich aus – soweit möglich – biologischem Anbau und fair gehandelteten Zutaten selbst herstelle und anschließend selbst verwende. Ich bin dankbar für eure Anregungen, Verbesserungen, Erfahrungen etc. Wenn du meine Rezepte nachmachen möchtest, dann tust du das somit auf eigene Gefahr.

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4 Gedanken zu „Entspannende Lavendel-Badekugeln

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