Sinnliche Rosen-Badekugeln

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Als erster Beitrag von hoffentlich noch vielen folgenden, möchte ich euch ein Rezept für Badekugeln vorstellen. Ich liebe es ein entspannendes Bad zu nehmen und habe lange Zeit mehr Geld als gewollt für gut riechende, hübsche Badekugeln ausgegeben. Das änderte sich schnell, als ich mich näher damit beschäftigt habe, was genau alles um mich herum in der Badewanne sprudelte. Auf Tenside, Mineralöle, künstliche Emulgatoren, Parfumöle und Konservierungsstoffe in meinem Badewasser hatte ich dann doch nicht so viel Lust. Da ich aber nicht auf den Badespaß verzichten wollte, dachte ich mir, dass das doch auch mit natürlichen Zutaten funktionieren muss. Das Ergebnis: Es funktioniert nicht nur, sondern ist gleichzeitig auch noch besser für meinen Körper und für meine Geldbörse! 🙂

Warum Rosen im Badewasser?

Zum einen wissen wir alle, dass Rosen wunderbar duften und relativ leicht zu besorgen sind. Doch das Beste an Rosen: Sie pflegen alle Hauttypen. Besonders trockene und entzündete Haut profitieren von den Wirkstoffen der Rose. Gerade nach einem windigen oder kalten Tag ist es eine Wohltat in „rosiges“ Badewasser einzutauchen. Aber auch wenn ich mich kränklich oder gestresst fühle, teile ich mir immer mit Rosen das Badewasser, denn Rosen können die Selbstheilungskräfte aktivieren, entspannen und schenken wieder neue Energie!

 

Falls ihr 10 Minuten Zeit habt und Lust auf sprudelnden Badespaß, dann legt euch folgende Zutaten für 4-5 Badekugeln (je nach Durchmesser) zu:

– 3-4 EL Olivenöl

– 3-4 Tropfen Rosenöl oder Rosenholzöl (ich nehme 100%iges ätherisches Öl, bio)

– 25g Speisestärke

– 125g Natron (Natriumhydrogencarbonat)

– 2 EL getrocknete Rosenblätter (selbst trocknen oder in der Apotheke kaufen)

– 50g Ascorbinsäure, pulverförmig (Vitamin C)

– evtl. Lebensmittelfarbe (pulverförmig eignet sich am besten)

Außerdem braucht ihr einen Esslöffel und eine Schüssel zum Rühren.

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Zutaten für Rosen-Badekugeln

Bevor es losgeht, sollte man alle verwendeten Utensilien mit Alkohol reinigen. Zu Beginn werden die Ascorbinsäure, das Natron und die Speisestärke in die Schüssel gestreut und miteinander vermischt (Natron und Ascorbinsäure bringen das Badewasser übrigens zum sprudeln).

Anschließend wird das Olivenöl zu dem Gemisch gegeben und gut untergemischt (das Olivenöl pflegt die Haut, sodass man sich nach dem Baden nicht mal mehr eincremen muss).

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Olivenöl zu dem Gemisch aus Natron, Ascorbinsäure, Speisestärke geben

Damit die Badekugeln nicht nur sprudeln, sondern auch wunderbar riechen und aussehen, kommt nun noch das ätherische Öl, die Rosenblätter und die Lebensmittelfarbe (je nachdem wie farbintensiv die Kugeln sein sollen) hinzu. Die Masse anschließend gut durchkneten. Sie sollten sich wie leicht feuchter Sand aus einem Sandkasten anfühlen.

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Rosenblätter, Lebensmittelfarbe und Rosenöl hinzugeben

Nun noch eine kleine Herausforderung, dann hast du es geschafft: das Formen der Kugeln. Bei den ersten Malen Badekugeln formen braucht man etwas Geschick, also nicht wundern, wenn die Kugeln immer wieder auseinander fallen. Mit genügend Druck wird die Form der Kugeln irgendwann richtig hübsch. Mit etwas Geduld und Übung wird dir dies ganz leicht fallen. Man kann sich zur Hilfe auch einen Eisschaber nehmen.

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Duftende Rosen-Badekugeln

Die Badekugeln sollten ein paar Tage an einem trockenen Ort gelagert werden, damit sie richtig hart werden und sich auf ihren Job im Badewasser vorbereiten können! 🙂

Und nun viel Spaß beim Ausprobieren und schreibt mir wenn ihr Fragen oder Vorschläge für andere tolle Badekugeln habt.

 


Ich bin keine Kosmetikerin oder Medizinerin, sondern teile auf meinem Blog Rezepte, die ich aus – soweit möglich – biologischem Anbau und fair gehandelteten Zutaten selbst herstelle und anschließend selbst verwende. Ich bin dankbar für eure Anregungen, Verbesserungen, Erfahrungen etc. Wenn du meine Rezepte nachmachen möchtest, dann tust du das also auf eigene Gefahr.

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